Immobilienfinanzierung in Österreich 2021 – Ein Vergleich der besten Angebote

Der Traum vom Eigenheim ist etwas, das viele Österreicher miteinander teilen. Bekanntermaßen sind mit den eigenen vier Wänden aber auch immer horrende Kosten verbunden, so dass in vielen Fällen zur Unterstützung eine Immobilienfinanzierung genutzt wird. Wer das tut, sollte sich im Vorfeld auf jeden Fall genauestens über sein Vorhaben informieren und alle wichtigen Details zu einer solchen Finanzierung herausarbeiten. Darüber hinaus sollte unbedingt ein Immobilienfinanzierung Vergleich verwendet werden, um die besten Angebote direkt miteinander vergleichen zu können.

Was genau ist eine Immobilienfinanzierung?

Um was es sich bei der Immobilienfinanzierung genau handelt, lässt sich bereits am Namen erkennen. Hierbei wird von einer Finanzierungsmöglichkeit für eine Immobilie gesprochen. In Österreich wird in diesem Zusammenhang auch oft der begriff Hypothekarkredit verwendet, welcher ebenfalls zur Finanzierung von Immobilien oder ähnlichem genutzt werden kann.

Eine Immobilienfinanzierung wird wiederum ausschließlich für diesen Weg bereitgestellt und kann in der Regel gegenüber einem regulären Kredit mit deutlich besseren Konditionen überzeugen. Wer also in Österreich ein Eigenheim bauen möchte oder den Erwerb eines fertigen Eigenheims plant, wird in der Regel auf eine Immobilienfinanzierung zurückgreifen. Es sei denn, dass gesamte Kapital für den Kauf oder Bau kann aus eigenen Mitteln aufgebracht werden.

Ungemein wichtig zu wissen ist hierbei, dass eine Immobilienfinanzierung normalerweise aus mehreren Varianten eines Darlehens gebildet wird. Zumindest macht dies in vielen Fällen Sinn. Im Fokus stehen hier zum Beispiel das Annuitätendarlehen, das Tilgungsdarlehen, ein Bauspardarlehen oder ein Fremdwährungskredit.

Was ist bei einer Immobilienfinanzierung zu beachten?

Es lässt sich nicht leugnen, dass es sich bei der Immobilienfinanzierung insgesamt um eine komplexe Angelegenheit handelt, bei der zahlreiche Dinge beachtet werden müssen. Immerhin ist eine derartige Finanzierung immer an einen hohen Betrag gebunden, der nicht selten in den sechs- oder siebenstelligen Bereich hineinreicht. Gleichzeitig wird eine Immobilienfinanzierung auch immer mit einer langen Laufzeit von mehreren Jahrzehnten abgeschlossen. Gut also, wenn sich die Finanzierungsnehmer im Vorfeld mit allen wichtigen Aspekten beschäftigen. Welche dies sind, wollen wir im Folgenden jetzt noch einmal genauer erläutern:

  • Mögliches Eigenkapital
  • Sicherheit
  • Laufzeit und Raten
  • Kosten für die Finanzierung
  • Möglichkeiten der Sondertilgung

Eigenkapital

Das Eigenkapital spielt für den Bau oder Erwerb einer Immobilie mittels Immobilienfinanzierung eine enorm wichtige Rolle. Grundsätzlich gilt: Je mehr Eigenkapital eingebracht wird, desto geringer ist das Risiko für die Bank. Und desto besser werden natürlich auch die Konditionen für den Kreditnehmer. Im Idealfall wird ein Eigenkapitalanteil von mindestens 25 Prozent in die Finanzierung mit eingebracht. Dann kann die Bank gute Konditionen eröffnen, die mit zunehmendem Eigenkapital weiter verbessert werden können.

Sicherheiten

Ebenfalls wichtig sind für die Bank verschiedene Sicherheiten, ohne die eine Finanzierung auf diesem Niveau normalerweise von keiner Bank vergeben wird. Weit verbreitet ist in diesem Zusammenhang die Hypothek. Die Immobilie wird also mit einer Hypothek belastet, welche bei rund 60 bis 80 Prozent des Verkehrswertes der Immobilie liegt. Die Bank wird im Grundbuch eingetragen und könnte somit bei Ausbleibenden Rückzahlungen die Immobilie veräußern. Zusätzlich dazu werden auch weitere Sicherheiten wie Wertpapiere, Depots oder ähnliches akzeptiert und können die Konditionen noch einmal spürbar verbessern.

Laufzeit und Raten

Wie lange eine Immobilienfinanzierung läuft, ergibt sich in der Regel aus dem Gesamtwert der Finanzierung und der monatlichen Rückzahlung. Dabei sollte jeder Kreditnehmer unbedingt darauf achten, dass bei der Rückzahlung immer ein gewisser Puffer gelassen wird. Auf keinen Fall sollte so kalkuliert werden, dass durch die Rückzahlung immer bis auf den letzten Euro geplant werden muss. Immerhin kann es auch nach dem Kauf einer Immobilie zum Beispiel dazu kommen, dass noch etwas repariert oder erneuert werden muss – und hier ist das Geld dann deutlich besser investiert. Zusätzlich dazu sollte auch beim Zinssatz genau hingesehen werden. Aktuell befinden wir uns in einer Niedrigzinsphase, weshalb bei einer Finanzierung genau jetzt mit etwas höheren Raten gearbeitet werden sollte. So wird ein großer Betrag des Kredites getilgt und das Risiko durch Ratenänderungen im weiteren Verlauf der Finanzierung niedrig gehalten. Genau das Gleiche gilt auch für die mögliche Abschlussrate, welche auf diesem Wege ebenfalls effektiv verringert werden kann.

Kosten für die Finanzierung

Jedem Kreditnehmer sollte bei einer Immobilienfinanzierung bewusst sein, dass noch eine ganze Reihe weiterer Kosten auftreten können und werden. Generell sollte damit geplant werden, dass rund zehn bis 20 Prozent der Immobilienkosten im Verlauf der Finanzierung und des Erwerbs noch einmal als Zusatzkosten anfallen. Diese Summe kann also schnell ein beachtliches Niveau erreichen. Welche Kosten im Einzelnen eingeplant werden sollten, ist hier zu sehen:

  • Grunderwerbsteuer
  • Kosten für Eintragung ins Grundbuch
  • Kosten für den Notar
  • Courtage für den Makler
  • Kreditsteuer
  • Bearbeitungsgebühren

Wie hoch die einzelnen Posten im Detail ausfallen, ist natürlich immer individuell zu betrachten. Als Faustregel gilt aber zum Beispiel, dass bei der Grunderwerbsteuer Kosten zwischen 3,5 Prozent und 6,5 Prozent eingeplant werden sollten. Die Kosten für die Eintragung ins Grundbuch liegen in Österreich wiederum bei 1,0 Prozent der Darlehenssumme. Ebenfalls zu beachten sind die Maklerkosten von teilweise bis zu sechs Prozent, die Kreditsteuer, Bearbeitungsgebühren und die Kosten für den Notar. Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang zudem eine mögliche Sondertilgung, mit der die Rückzahlung des Darlehens beschleunigt werden kann. Diese Option kann oftmals vorhanden sein, ist in einigen Fällen aber ebenfalls noch einmal mit zusätzlichen Gebühren verbunden.

Angebote vergleichen und die beste Immobilienfinanzierung finden

Die Attraktivität der Immobilienfinanzierung ist nicht zuletzt auf Grund der niedrigen Zinsen noch einmal deutlich gestiegen. Umso größer ist mittlerweile auch das Angebot, so dass vor einer Unterschrift unbedingt verschiedene Angebote auf dem Markt verglichen werden sollten. Das geht am besten online mit einem Immobilienfinanzierungsvergleich, welcher die Stärken und Schwächen verschiedener Angebote gegenüberstellt. Schon kleine Unterschiede in den Konditionen können große Auswirkungen haben und das nicht zuletzt auch in der eigenen Geldbörse. Aus diesem Grund sollte eine Immobilienfinanzierung erst dann abgeschlossen werden, wenn sich der Kreditnehmer wirklich intensiv mit dem Thema beschäftigt hat. Nur dann kann garantiert werden, dass es sich auch wirklich um ein attraktives Angebot handelt, mit dem über einen langen Zeitraum Zufriedenheit gewährleistet werden kann. Sollten noch Fragen offen sein, kann in so gut wie jeder österreichischen Bank zudem ein Beratungstermin vereinbar werden, bei dem sich wichtige Fragen klären lassen. Selbst dann, wenn im Endeffekt zu einem Angebot aus dem Internet gegriffen wird.

(Vergleich zur Verfügung gestellt vom optifin.at)